Das Finanzwissen der Österreicher
Die GfK hat im Auftrag des österreichischen Finanzberatungsunternehmens Swiss Life Select im Februar unter 1.000 Österreicherinnen und Österreichern eine Studie durchgeführt. Diese zeigt, dass 78% wissen, wie sich ein Betrag unter Berücksichtigung der Inflation entwickelt und 70% die Begriffe "Rendite" und "Dividende" richtig zuordnen können. Trotzdem besitzen 70% der Befragten ein Sparbuch und verlieren somit real Geld.Markus Hoffmann rechnet in dem Artikel bei Börse-Express vor, dass bereits eine Investition von 10% des Sparbuch-Guthabens in Crowdinvesting (der Rest bleibt auf dem Sparbuch), bereits die Inflation geschlagen hat und somit den Wert seines Geldes erhalten hat.
Dass die Zinsen in nächster Zeit stark steigen werden, halten die Swiss-Life-Experten indes für unwahrscheinlich, vor allem in Europa. Grund ist die „finanzielle Repression“, also die schleichende Enteignung der Sparer, auf die die Notenbanken setzen, um die Staaten zu Ungunsten der Sparer zu entlasten. Das tun sie, indem sie den Leitzins niedrig halten und Anleihen kaufen. (DiePresse.at)